Benjamin NetanyahuGazaHamasIslamischer Jihad

Gaza Gaza Gaza Gaza

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Und ewig grüßt das Murmeltier heißt auf Englisch: Groundhog day. Wer den Film mit Bill Murray kennt, weiß, was gemeint ist. So geht es mit der Lage in Gaza. Mit dem Unterschied zum Film – daß nichts besser wird, keine Lösung in Sicht.

Die Wahrheit: Benjamin Netanyahu, der Mann, den in Israel soviele Menschen für „Mr. Security“ halten, ist einerseits – auch wenn seine Feinde das anders sehen wollen – kein Kriegstreiber, er ist vorsichtig, wenn es um Krieg geht, besonders wenn es um die Frage geht, ob man Bodentruppen irgendwo einmarschieren läßt. Aber andererseits ist er auch der Premier, der seit 10 Jahren nicht einmal den Ansatz einer Idee hat, wie man das Problem Gaza so in den Griff bekommen kann, daß die Menschen dort endlich ein Stück Hoffnung erhalten und die Bürger Israels, insbesondere an der Grenze zu Gaza, Ruhe.

Ja, sicherlich, da ist auch noch die Hamas und der Islamische Jihad. Aber nichtsdestotrotz: Es fehlt auf israelischer Seite jegliche Vision, jeglicher Ansatz für eine Erleichterung der Lage für alle. Nichts. Einfach: Nichts.

Und dieser Mann, diese Politik wird voraussichtlich am 9. April wiedergewählt. Wg. Iran und so… Ja, Netanyahu macht für Israel keine schlechte Politik in Sachen Hizbollah, Syrien, Iran. Aber ob diese Politik auch aufgeht, wird sich erst weisen müssen. Die Politik gegenüber den Palästinensern existiert schlicht nicht. Da ist einfach: nichts. Null. Nada. Als ob das kein Problem sei…

Nun ja. Angeblich gibt es jetzt wieder einmal einen Waffenstillstand. Mal sehen, ob der hält. Man kann’s nur hoffen. Für alle. Gute Nacht.

Ein Gedanke zu „Gaza Gaza Gaza Gaza

  1. 1. Die Anerkennung der Golan-Höhen interessiert bis jetzt Erdogan (ist dagegen), Putin bzw. Lavrov (finden das inakzeptabel), Assad (sieht darin direkte Provokation Syriens) sowie die UNO (akzeptieren die Anerkennung nicht) – und auch die rechten israelischen Wähler, die das Bibi natürlich hoch anrechnen. Interessant könnten auch daraus resultierende Siedlungsprojekte sein.

    2. Gaza… Neben den offensichtlichen Überlegungen dazu… ist denkbar, dass Israel seinerseits nun härter durchgreift, da man vielleicht darauf hofft, dass die Bevölkerung Gazas mittlerweile vielleicht selbst so weit ist, mithilfe der IDF die eigene Hamas-Führung stürzen zu wollen. Proteste in Gaza gegen die Hamas haben bereits stattgefunden.
    Ausserdem ist auch denkbar, dass die Armee nun so nachhaltig Ziele angreift, dass man möglichst sicher sein kann, dass es an den Grenzen ruhig bleibt, wenn in Israel Eurovision 2019 stattfindet – oder ist das Ereignis zu unbedeutend, um Politik mitzubestimmen??

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